Hoffnung auf ein Überleben
Von Catharina Oblasser...
Von Catharina Oblasser
Lienz –Die Smaragdeidechse wurde im Raum Lienz zuletzt 2010 gesichtet – überfahren auf einer Straße. Doch die Arge Naturschutz gibt die Hoffnung nicht auf, dass es in Osttirol doch noch lebende Exemplare gibt. Deshalb bittet Florian Glaser von der Arge um die Mithilfe von Wanderern und Spaziergängern.
„Wir haben 2016 mit Erhebungen begonnen, aber leider ohne Erfolg“, berichtet Glaser. Meldungen habe es von Forstarbeitern gegeben, die das scheue Tier jedoch zuletzt vor zehn oder 20 Jahren gesichtet haben.
Sehen kann man die etwa 20 Zentimeter langen Tiere an warmen Plätzen. „Zum Beispiel auf Klaubsteinmauern oder auf Geröllhalden. Die Smaragdeidechse ist sehr wärmeliebend“, berichtet Glaser. Sie kommt in tiefen bis mittleren Lagen vor und ist auf südlichen Hangseiten auch im Iseltal gesehen worden. Auch lichte Waldränder gehören zu den bevorzugten Aufenthaltsorten der Tiere. Auffällig ist die leuchtend grüne Farbe, der die Echse ihren Namen verdankt. Besonders in der Paarungszeit im Mai sind die Männchen daran gut zu erkennen.
Glaser ist nicht nur an aktuellen Sichtungen, sondern auch an Berichten von früher interessiert, etwa, ob sich jemand aus seiner Kindheit an diese Tiere erinnert.
Wer das Tier sieht, den bittet Glaser um folgende Details: die möglichst genaue Ortsangabe, das Datum oder zumindest das Jahr der Beobachtung, wenn möglich auch Angaben zu den Fundumständen und zum Lebensraum. Außerdem ersucht er um die Kontaktdaten des Beobachters. Besonders freut er sich über Fotos der Smaragdeidechse.
Zu erreichen ist Glaser per E-Mail unter florian.glaser@aon.at oder telefonisch unter: 0650/5762 100.
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