Neue Führung und Preis bei der Kunststraße
Von Alexander Paschinger...
Von Alexander Paschinger
Imst –Seit 16 Jahren gehört die Imster Kunststraße zum Advent in der Stadt. Die Veranstaltung lockt seit 2001 regionale wie internationale Künstler und vor allem auch ein kunstinteressiertes Publikum in die Stadt. Zuletzt leiteten Gabi Schatz und Alexandra Rangger fünf Jahre lang die Geschicke, nun wechselte die Spitze nach deren Rückzug. Kulturstadtrat Christoph Stillebacher präsentierte die Ötztalerin Florentine Prantl als Gesamtkoordinatorin, die auch auf das Team des Vereins Pro Vita Alpina zurückgreifen kann. Für das musikalische Rahmenprogramm zeichnet ab heuer der Imster Clemens Perktold vom Verein Freiraum verantwortlich.
„Wir müssen das Rad nicht neu erfinden“, meinte Prantl bei ihrer Vorstellung. Dennoch wolle man einige Neuerungen einführen. Zum einen wird die Kunststraße heuer an die drei Wochenenden vom 1. bis 17. Dezember verlegt. Damit gehe man auch Terminkollisionen mit den Hachle-Tuifl aus dem Weg. Zudem will Prantl neben Museen und Galerien vermehrt Geschäfte und Gastronomie einbinden. Perktold wiederum erklärte, dass die Eröffnungsfeier heuer vom Stadtplatz auf den bis dahin völlig neu gestalteten Sparkassenplatz gezogen werde.
Außerdem werden gezielte Interventionen, Aktionen und kleine Kunstprojekte im öffentlichen Raum angestrebt. Thema der Kunststraße 2017 ist „Selbstdarstellung“, die Einreichfrist läuft bis 12. Juli. „Wir suchen Projekte und Konzepte zur Inszenierung von und in Imst, temporär und aktionistisch ebenso wie nachhaltig und dauerhaft“, bekräftigen Prantl und Perktold. Neu ist in diesem Zusammenhang ein „Kunststraßen-Kunstpreis“, der mit 1500 Euro ausgelobt ist.
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