Mexiko knüpft Ja zur Fusion von Syngenta und ChemChina an Bedingungen

Basel/Genf/Mexiko-Stadt (APA/AFP) - Die Kartellwächter in Mexiko knüpfen ihre Genehmigung der Übernahme des Schweizer Agrochemiekonzerns Syn...

Basel/Genf/Mexiko-Stadt (APA/AFP) - Die Kartellwächter in Mexiko knüpfen ihre Genehmigung der Übernahme des Schweizer Agrochemiekonzerns Syngenta durch den chinesischen Pflanzenschutzproduzenten ChemChina an Bedingungen. Das erklärte der Schweizer Konzern am Mittwoch, nachdem es am Montag geheißen hatte, die Kartellbehörde habe grünes Licht für die Fusion gegeben.

„Der Vertrag zwischen Syngenta und ChemChina wurde von den mexikanischen Behörden unter Bedingungen genehmigt“, hieß es nun. Syngenta solle fünf Produkte veräußern, damit die Konkurrenz gewahrt bleibe, fordern die mexikanischen Behörden nach Angaben des Unternehmens.

Die Abnehmer müssten wiederum unabhängig von ChemChina und Syngenta sein. Sollte der Deal ohne die Veräußerung der Produkte über die Bühne gehen, hätte ChemChina eine „dominante Position“ auf einigen Märkten, etwa bei Herbiziden, die auf Zuckerrohrfeldern angewandt würden.

Syngenta hatte sich am Montag überzeugt gezeigt, das Geschäft im zweiten Quartal abschließen zu können. Genehmigt wurde die geplante Übernahme bereits von den Wettbewerbsbehörden der USA, der EU und Chinas, äußern müssen sich noch die Behörden in Indien. Die Fusion im Umfang von 43 Mrd. Dollar (40,5 Mrd. Euro) gilt als größte Übernahme eines chinesischen Unternehmens im Ausland.

~ ISIN CH0011037469 WEB http://www.syngenta.com/global/corporate/ ~ APA333 2017-04-12/14:40