Trumps Sprecher entschuldigte sich erneut für Hitler-Assad-Vergleich
Washington (APA/dpa) - US-Präsidentensprecher Sean Spicer hat sich am heutigen Mittwoch neuerlich für seinen missglückten Hitler-Assad-Vergl...
Washington (APA/dpa) - US-Präsidentensprecher Sean Spicer hat sich am heutigen Mittwoch neuerlich für seinen missglückten Hitler-Assad-Vergleich entschuldigt. Die Äußerungen seien „unangebracht und unsensibel“ gewesen, sagte Spicer bei einer Diskussionsveranstaltung in Washington. Er habe aber selbstverständlich in keiner Weise den Holocaust leugnen oder verharmlosen wollen.
„Ich haben den Präsidenten im Stich gelassen“, sagte Spicer. Seine unbedachten Äußerungen würden von den großen Erfolgen ablenken, die Trump in seiner bisherigen Amtszeit erzielt habe. Diese zu verkaufen, sei eigentlich sein Job. Er bitte um Entschuldigung, „weil ich es vermasselt habe“. „Es ist schmerzhaft für mich zu wissen, dass ich so etwas getan habe.“
Spicer hatte am gestrigen Dienstag den US-Vergeltungsangriff auf eine syrische Militärbasis damit gerechtfertigt, dass nicht einmal Adolf Hitler Chemiewaffen eingesetzt habe. Als er von Journalisten auf die Gaskammern der Nazis hingewiesen wurde, redete sich Spicer in einen Strudel und verwies darauf, dass Hitler das Gas zwar in „Holocaust-Zentren“ gebracht habe, aber nicht in Stadtzentren eingesetzt habe.
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