OPEC: Ölverbrauch steigt heuer dank Region OECD Asia Pacific

Wien (APA) - Asien mit Großverbrauchern wie China und Indien sowie die amerikanischen OECD-Staaten dürften dafür sorgen, dass der Welt-Ölbed...

Wien (APA) - Asien mit Großverbrauchern wie China und Indien sowie die amerikanischen OECD-Staaten dürften dafür sorgen, dass der Welt-Ölbedarf heuer weiter steigen wird. Das erklärt die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) in ihrem neuen Monatsbericht von Mittwoch. Im März haben die OPEC-Staaten ihre Produktion stärker als vereinbart zurückgefahren, auch die Saudis haben gedrosselt.

Den Welt-Ölbedarf erwartet die OPEC 2017 mit im Schnitt 96,32 Mio. Barrel pro Tag um 1,27 Mio. Fass/Tag höher als 2016. Voriges Jahr hatte der globale Ölhunger im Schnitt um 1,38 Mio. auf 95,05 Mio. Fass/Tag zugelegt; dabei hatten die Nicht-OPEC-Staaten ihre Förderung um 0,69 Mio. auf 57,32 Mio. Barrel/Tag gedrosselt; für 2017 wird für die Nicht-OPEC-Mitglieder mit einem Plus um 0,58 Mio. Fass/Tag gerechnet.

Im März hatten die OPEC-Staaten insgesamt die Förderung leicht von 32,08 Mio. Barrel pro Tag im Feber auf 31,83 Mio. Fass täglich reduziert, heißt es im Monatsbericht unter Verweis auf Sekundärquellen. Jene elf OPEC-Länder, die einer vorübergehenden Drosselung zugestimmt haben, sollen im März im Schnitt 29,757 Mio. Barrel pro Tag gefördert haben, hatte Reuters am Dienstag unter Bezug auf Daten des Ölkartells berichtet; vereinbart war zur Ölpreis-Stützung eine Drosselung um 1,2 Mio. auf 29,805 Mio. Barrel/Tag. Bei dieser Drosselung machten auch Russland und zehn andere Nicht-OPEC-Mitglieder mit.

Die größte OPEC-Fördernation Saudi Arabien hat laut OPEC-Monatsbericht die Förderung von im Schnitt 10,01 Mio. Fass täglich im Februar auf 9,90 Mio. Barrel/Tag im März reduziert, hat Riad demzufolge direkt kommuniziert. China ist mit heuer vermutlich 11,82 Mio. Fass pro Tag der größte Ölverbraucher weltweit.