Schweden

Stockholm-Attentäter wollte sich in Syrien IS anschließen

Ein Polizist beim Versperren des Saales, in dem der Usbeke am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt wurde.
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Der 39-jährige Usbeke wollte 2015 offenbar die türkisch-syrische Grenze überqueren.

Stockholm – Der mutmaßliche Stockholm-Attentäter hat nach usbekischen Angaben versucht, sich der Jihadistenmiliz IS (Daesh) in Syrien anzuschließen. Der festgenommene Usbeke sei dem Einfluss von Gesandten der tadschikischen IS-Zelle erlegen und habe zusammen mit den syrischen Jihadisten kämpfen wollen, meldeten russische Nachrichtenagenturen am Mittwoch unter Berufung auf eine usbekische Strafverfolgungsbehörde.

Demnach unternahm Rachmat Akilow 2015 einen Versuch, die türkisch-syrische Grenze zu überqueren. Er wurde jedoch inhaftiert und wegen seines Flüchtlingsstatus zurück nach Schweden abgeschoben.

Am Dienstag hatte sich Akilow seinem Pflichtverteidiger zufolge zu einer „terroristischen Tat“ bekannt. Die Richterin ordnete Untersuchungshaft an. Der 39-jährige Bauarbeiter soll am vergangenen Freitag bei einem Lkw-Anschlag in der Stockholmer Innenstadt vier Menschen getötet haben. Er wurde wenige Stunden später festgenommen und befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. (APA/AFP)