Todesfahrt auf A13: Prozess um Alkolenker abberaumt
Der 26-Jährige war im November letzten Jahres mit 1,73 Promille nahezu ungebremst auf einen Sattelschlepper aufgefahren, sein Beifahrer verstarb. Der Prozess wurde am Donnerstag abberaumt. Er wird voraussichtlich Ende April fortgeführt.
Innsbruck – Heute, Donnerstag, sollte am Landesgericht ein Prozess um grob fahrlässige Tötung im Straßenverkehr stattfinden. Angeklagt ist ein 26-Jähriger, der in den Morgenstunden des 12. November auf der A13 in Richtung Süden mit überhöhter Geschwindigkeit nahezu ungebremst auf ein Sattelfahrzeug aufgefahren war. Der genaue Unfallhergang konnte bis heute nicht geklärt werden: Fest steht nur, dass es dunkel und nass war. Dazu war der Lenker des roten Golf GTI mit 1,73 Promille schwer alkoholisiert.
Bei Eintreffen von Polizei, Rettung und Feuerwehr bot sich den Einsatzkräften damals ein furchtbares Bild. Das Unfallfahrzeug war komplett aufgerissen. Der Beifahrer verstarb aufgrund seiner schweren Verletzungen.
Dem Unfalllenker drohen für seine Todesfahrt bis zu drei Jahre Haft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Der Prozess wurde jedoch abberaumt. Er soll voraussichtlich Ende April stattfinden. (fell, TT.com)