Oö. Heimwerkergruppe 3e steigerte Umsatz leicht auf 549 Mio. Euro
Wels (APA) - Die Heimwerkergruppe 3e AG mit Sitz in Wels hat ihren Umsatz 2016 leicht - um 0,4 Prozent - auf 549 Mio. Euro gesteigert. In Ös...
Wels (APA) - Die Heimwerkergruppe 3e AG mit Sitz in Wels hat ihren Umsatz 2016 leicht - um 0,4 Prozent - auf 549 Mio. Euro gesteigert. In Österreich gab es ein Plus von 2 Prozent, aber die internationalen Partner erwirtschafteten ein Minus von 4 Prozent. Das teilte das Unternehmen in einer Presseaussendung am Donnerstag mit.
Zur 3e-Gruppe gehören in Österreich 145 Mitglieder und im Ausland 104. Die österreichischen setzten 2016 insgesamt 410 Mio. Euro um. Die internationalen Partner erwirtschafteten im selben Zeitraum 139 Mio. Euro. „Die Entwicklung in Bosnien-Herzegowina ist dabei absolut positiv, auch in Ungarn, Kroatien, Serbien oder Montenegro sind wir sehr zufrieden. Rückgänge mussten wir hingegen in Tschechien und der Slowakei hinnehmen“, erklärt der seit Juli 2016 im Amt befindliche Vorstand Markus Dulle.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Geschäftsführung in Österreich mit einem Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich. Auf den internationalen Märkten erwartet man heuer „sicherlich deutlich höhere Steigerungen“.
3e verweist darauf, dass der Umsatzanteil des Online-Handels im Heimwerker-Segment aktuell mit 5,5 Prozent unter dem über alle Branchen ermittelten Durchschnitt von 10 Prozent liegt. Das Unternehmen geht von einer Wachstumsprognose von 15 Prozent aus. Zwar werde derzeit noch überwiegend stationär gekauft, aber schon jetzt würden sich zwei Drittel aller Kunden vor dem Kauf im Internet informieren. Durch die schnellere Vergleichbarkeit und die Angebotsvielfalt würden gerade Elektro- und Gartengeräte immer mehr unter Margendruck geraten. Bei beratungsintensiven Produkten stehe aber nach wie vor die Dienstleistung im Vordergrund. Davon profitiere der Fachhandel.
In der 3e-Gruppe habe man mit einem Webshop samt Click und Collect-System die Weichen gestellt und: „Wir arbeiten intensiv an der Verknüpfung der Verkaufskanäle - vom stationären Geschäft bis hin zu den mobilen Endgeräten“, erklärt Dulle.
In der Markenpolitik vollzog die AG Anfang April eine Bereinigung: Die 6 heimischen „Toolpark“-Fachmärkte firmieren unter der Dachmarke „Let‘s Doit“. Damit können nun alle Marketingressourcen fokussiert zum Einsatz gebracht werden. Österreichweit gibt es 50 derartige Märkte.
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