Dortmund-Anschlag - Minister: Bomben waren sehr professionell
~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA285 vom 13.04.2017 muss es im 3. und 4. Absa...
~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA285 vom 13.04.2017 muss es im 3. und 4. Absatz richtig heißen: der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes Burkhard Freier (nicht: Freyer) --------------------------------------------------------------------- ~ Dortmund (APA/dpa) - Die Sprengsätze auf den Mannschaftsbus von Borrussia Dortmund waren nach Angaben von des nordrhein-westfälischen Landesinnenminister Ralf Jäger hochprofessionell gebaut. „Die Sprengkraft war enorm“, sagte Jäger am Donnerstag in einer Sitzung des Innenausschusses im nordrhein-westfälischen Landtag. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter gewaltbereite Fußballfans seien.
Die Täter seien nicht gefasst und hätten weitere Anschläge angekündigt, sagte der Minister. „Das nehmen wir sehr ernst“. Landeskriminaldirektor Dieter Schürmann sagte: „Wir suchen nach mordbereiten Tätern“. Es werde auch nach Fingerabdrücken an den Sprengsätzen gesucht.
Laut NRW-Verfassungsschutz sind die drei identischen Bekennerschreiben, die am Tatort gefunden wurden, keiner einzelnen extremistischen Richtung zweifelsfrei zuzuordnen. Es werde in Richtung Links- und Rechtsextremismus sowie Islamismus ermittelt, sagte der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freier. Der Tatort selbst wurde am Donnerstag wieder freigegeben.
Mit Blick auf Islamismus sage er, es fehlten arabische Floskeln, auch seien die Forderungen am Ende des Textes untypisch für die Terrormiliz Islamischer Staat. „Der IS verhandelt nicht“, sagte Freier.
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