Kundler Schüler bekommen ein neues Haus
Kundl – Nach langen Beratungen und einem europaweiten Architektenwettbewerb steht das Siegerprojekt für den Neubau der Volksschule und der D...
Kundl –Nach langen Beratungen und einem europaweiten Architektenwettbewerb steht das Siegerprojekt für den Neubau der Volksschule und der Dreifach-Sporthalle in Kundl fest: Durchgesetzt hat sich die Architekten-Arbeitsgemeinschaft Scharfetter-Rier-Ramoni aus Innsbruck. Insgesamt waren 60 Entwürfe eingereicht worden.
Aufgrund der gravierenden funktionalen und bautechnischen Mängel wird die alte Volksschule komplett abgerissen und ein neues Gebäude auf dem derzeitigen Schulhof südlich der Neuen Mittelschule errichtet. Im Untergeschoß dieses Neubaus wird eine dreifache Sporthalle mit Zuschauertribüne errichtet. Darin können künftig drei Schulklassen gleichzeitig ihren Turnunterricht abhalten. Da die Halle auch von der Neuen Mittelschule genützt wird, wird sie mit einem unterirdischen Gang verbunden, ebenso die Tiefgarage. Während der Bauarbeiten wird der Schulbetrieb noch in der alten Volksschule aufrechterhalten, deshalb ist auch keine Aussiedelung in das bestehende Containerdorf notwendig. In den Containern war kurzzeitig der Kindergarten untergebracht.
Weiterer Schritt ist der Bau eines Traktes zwischen dem Haus der Musik und der NMS, in dem eine Küche für die Neue Mittelschule sowie ein zusätzlicher Raum für die Musikschule eingerichtet werden.
„Um den neuen Turnsaal optimal auszulasten, wird er auch von den Kundler Vereinen genützt“, erklärt Bürgermeister Anton Hoflacher. Über die Weiternutzung des alten Turnsaals werde noch beraten. „Nach Ostern setzen wir uns mit den Architekten zusammen und beginnen mit der Detailplanung“, ist vom Bürgermeister weiters zu erfahren. Mit einem Baubeginn sei frühestens im kommenden Jahr zu rechnen. Eine Kostenschätzung gebe es bisher noch nicht. „Der Schulbau ist ein weiterer großer Schritt in die Zukunft für Kundl“, so Hoflacher zur TT. (fh, wo)
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