Schüler testen ihren Traumjob
Imst – Nach zähem Anlauf steht das Projekt nun auf einer breiten Basis bis hin zum Ministerium: Die „Mini-Stadt Imst“ feiert in der Sommerfu...
Imst –Nach zähem Anlauf steht das Projekt nun auf einer breiten Basis bis hin zum Ministerium: Die „Mini-Stadt Imst“ feiert in der Sommerfußgängerzone (SoFuZo) am 30. Juni und 1. Juli ihr Debüt.
Die Installierung einer fiktiven Stadt in der Stadt verfolgt nach dem Grönemeyer-Motto „Kinder an die Macht“ das Ziel, Kids im Alter von 9 bis 14 Jahren möglichst realitätsnah in die Berufswelt hineinschnuppern zu lassen. Zu diesem Zweck wird es an diesen zwei Tagen zwischen Jugendzentrum und Sparkasse 24 Stationen geben, an denen die Kinder und Jugendlichen hauptsächlich in Lehrberufen „arbeiten“ können. „Das Konzept der Mini-Stadt wird in Salzburg und Deutschland schon länger erfolgreich umgesetzt“, berichtet Gottfried Mair vom Ökozentrum. „Wir wollen neue Motivation geben, den Lehrberuf zu ergreifen.“ Immerhin machen 27 Unternehmen und Institutionen, drei Vereine und fünf Betreuer mit.
Ob Kameramann, Reporter, Dekorateur oder Sportverkäufer – über 70 Jobs sind zu beschnuppern. „Bei mir gibt es gleich fünf Lehrberufe auszuprobieren“, freut sich Bäckermeister Gerd Jonak, der sich mit seinen „Angestellten“ auf die Brezenproduktion konzentrieren wird. Wie an einigen anderen „Arbeitsplätzen“ werden hier reale Produkte erzeugt, die im Shop mit „Gurgl-Talern“ gekauft werden können. Für 1,5 Stunden „Arbeit“ werden zehn Gurgl-Taler verdient, drei davon fließen direkt ans „Finanzamt“. Die Ausschreibungen an den Schulen haben bereits begonnen. (huda)
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