Stundenlange Staus an slowenisch-kroatischen Grenze

Ljubljana/Zagreb (APA) - Starker Osterreiseverkehr und verschärfte Grenzkontrollen führten am Karfreitag zu stundenlangen Staus an der slowe...

Ljubljana/Zagreb (APA) - Starker Osterreiseverkehr und verschärfte Grenzkontrollen führten am Karfreitag zu stundenlangen Staus an der slowenisch-kroatischen Grenze. Am Obrezje, dem größten Grenzübergang an der Außengrenze des Schengenraums, bildete sich am Vormittag ein zehn Kilometer langes Rückstau, obwohl die slowenische Polizei die Durchführung von systematischen Grenzkontrollen bereits gegen 3.00 Uhr früh aussetzte.

Bis zum frühen Nachmittag entspannte sich die Situation auf dem am stärksten belasteten Grenzübergang, dem wichtigen Transitweg für Reisende, die aus Villach über Slowenien weiter in Richtung Zagreb reisen. Gegen 15.00 Uhr zeigte die Internetseite des slowenischen Verkehrsservice keine Wartezeiten mehr an.

Andere Grenzübergänge waren auch während des Tages deutlich weniger belastet. Reisende, die nach Kroatien via Graz und Maribor kamen, mussten gegen 15.00 Uhr rund eine Stunde auf dem Grenzübergang Gruskovje warten.

Das Schengen-Land Slowenien kündigte bereits zuvor an, verschärfte Grenzkontrollen bei starken Verkehrsaufkommen vorübergehend aussetzen zu wollen. Kroatien setzte hingegen die systematischen Kontrollen komplett aus und führt für die EU-Bürger nur Stichproben durch.

Die Staus waren laut der Polizei ungeachtet der verschärften Grenzkontrollen zu erwarten. Die slowenisch-kroatische Grenze liegt auf dem wichtigsten Transitweg von Norden nach Süden ist während der Ferienzeiten immer stark frequentiert.