Mehr Horror: Zweite Staffel von ,,Stranger Things“ wird düsterer

Nicht einmal ihren Familien durften die Kinderstars aus „Stranger Things“ die Drehbücher zur zweiten Staffel zeigen. Für ein Video-Interview plauderten sie jetzt ein wenig aus dem Nähkästchen.

Auch in Staffel 2 lauern Gefahren auf die Bewohner von Hawkins. Die Kinder sind mitunter auch als Geisterjäger unterwegs.
© Netflix

Innsbruck — Pünktlich zu Halloween startet Netflix die Fortsetzung seiner Erfolgsserie „Stranger Things". Das Datum, der 31. Oktober, passt auch zur Machart der zweiten Staffel — denn wie Schauspieler Finn Wolfhard (14) im Interview mit dem Emmy Magazine verriet, wird die Mystery-Serie in Sachen Grusel noch einen Gang zulegen.

Wolfhard, der den Schüler Mike Wheeler verkörpert, und seine Serienkollegen müssen in der neuen Staffel einige Herausforderungen meistern, die „real und verstörend sind". „Ich denke, diese Staffel wird sehr viel düsterer. Viel mehr horror-orientiert." Der 14-Jährige ließ sich gar zu der Aussage hinreißen, dass die Zuschauer die zweite Staffel mehr mögen würden als die erste.

Mehr Fokus auf Innenleben der Charaktere

Mit neun neuen Folgen entführt Netflix die „Stranger Things"-Fangemeinde abermals in die 80er Jahre und das vermeintlich verschlafene Städtchen Hawkins. Dem Inhalt der Serie entsprechend hüllen sich die Macher in mysteriöses Schweigen, was die Handlung angeht. Auch der Cast war zu absoluter Geheimhaltung verpflichtet. In einem Video anlässlich eines Fotoshootings für das Emmy Magazine ließen sich die Jungschauspieler jetzt aber erste Details entlocken. Laut Dylan-Darsteller Gaten Matarazzo (14) beschäftigt sich die Fortsetzung intensiv mit dem Innenleben der einzelnen Figuren, denn die Geschehnisse der ersten Staffel gingen nicht spurlos an den Kindern vorbei.

Vor allem die Tatsache, dass ihr bester Freund Will (Noah Schnapp) seit seiner Rückkehr aus der Parallelwelt nicht mehr derselbe ist, macht den Freunden zu schaffen.

Man wird sehen, wie sie mit dem Erlebten umgehen. Sie sind alle emotional stark gezeichnet. Sie fühlen sich allein, denn ihr bester Freund ist zurück, aber er benimmt sich nicht mehr so. Er hat sich verändert. "

- Gaten Matarazzo.

Mehr Raum soll auch dem Paralleluniversium, dem „Upside-Down", gegeben werden, sagte Serien-Komponist Kyle Dixon in einem Spotidy-Podcast. „Man wird mehr Zeit dort verbringen. Daher machen wir momentan noch viel mehr bizarre Musik." Die Handlung setzt ein Jahr nach den Ereignissen aus Staffel 1 an Halloween 1984 an. Ein erster, kurzer Trailer war bereits Anfang Februar beim anlässlich des „Super Bowl" gezeigt worden.

Serienende in Sicht

Die Schülergruppe rund um das geheimnisvolle Mädchen „Eleven" (Millie Bobby Brown) bekommt Zuwachs von Sadie Sink („American Odyssey") als rothaarige Max, die vor allem Lucas (Caleb McLaughlin) und Dustin den Kopf verdreht. Dacre Montgomery (Power Rangers) mischt den Cast der jungen Erwachsenen auf. Mit an Bord sind auch wieder Winona Ryder und David Harbour, zudem gibt es Gastauftritte von Sean Astin (Die Goonies, Herr der Ringe) und Paul Reiser (Aliens).

Noch während der Dreharbeiten dachten die Showrunner Matt und Ross Duffer bereits laut über das Ende von „Stranger Things" nach. Sie wollen die Ergiebigkeit des Stoffes nicht überreizen. „Ich möchte nicht, dass die Serie zu einer dieser Shows verkommt, denen irgendwann die Luft ausgeht und an denen man das Intere verliert", führte Matt Duffer aus. „Man sollte aufhören, wenn man ganz oben steht." Vier oder fünf Staffel werde es aber auf jeden Fall noch geben. (tst)


Kommentieren


Schlagworte