Zu viel Wald: Tirol wächst zu

Agrarreferent Geisler schlägt Alarm: Der Holzeinschlag ist so gering wie vor 15 Jahren. Nur 70 Prozent der nachhaltig möglichen Nutzungsmenge wurden 2016 gefällt. Einbußen durch Schadholz betrugen 12,5 Mio. Euro.

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Von Peter Nindler

Innsbruck –In den Tiroler Wäldern werden zu wenige Bäume gefällt. Denn schon seit Jahren liegt der Holzeinschlag deutlich unter der nachhaltig möglichen Nutzungsmenge. Das geht aus den aktuellen Bestandsaufnahmen für den Waldbericht 2016 hervor. Im Vorjahr gab es mit 1,181.590 Kubikmeter Holz einen absoluten Tiefstwert, was die vergangenen 15 Jahre betrifft. Gegenüber 2015 ging der Holzeinschlag um 161.000 Kubikmeter zurück, lediglich 70 Prozent der in Betracht kommenden Menge von 1,7 Millionen Kubikmetern wurden nämlich genutzt.

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