1,7 Mrd. Euro an Direktinvestitionen flossen 2016 nach Kroatien
Zagreb (APA) - In Kroatien hat der Zufluss ausländischer Direktinvestitionen (FDI) 2016 ein Volumen von 1,7 Mrd. Euro erreicht. Das waren um...
Zagreb (APA) - In Kroatien hat der Zufluss ausländischer Direktinvestitionen (FDI) 2016 ein Volumen von 1,7 Mrd. Euro erreicht. Das waren um 1,5 Mrd. Euro mehr als Jahr davor, wie aus den aktuellen Daten der kroatischen Notenbank (HNB) laut Nachrichtenagentur Hina hervorgeht. 2015 waren die Investitionen stark eingebrochen.
Nachdem die ausländischen Investitionen im Vergleichsjahr gegenüber 2014 um 77 Prozent eingebrochen waren, wiesen die neuen Daten der HNB auf eine Erholung hin, sagten die Analysten der Raiffeisenbank Austria (RBA) heute, Montag.
Der Großteil der Direktinvestitionen kam 2016 aus Italien (knapp 1,9 Mrd. Euro), gefolgt von den Niederlanden (539 Mio. Euro) und Luxemburg (275 Mio. Euro).
Demgegenüber sind im abgelaufenen Jahr österreichische Investoren aus Kroatien abgezogen. Mit Österreich wurde laut dem Bericht ein erheblicher Nettoabfluss in Höhe von 1,38 Mrd. Euro verzeichnet.
In dem Zeitraum 1993 bis 2016 verzeichnete Kroatien ausländische Direktinvestitionen im Volumen von insgesamt 30,8 Mrd. Euro. Ohne dem sogenannten „Round-Tripping-Effekt“, wenn heimisches Kapital aus steuerlichen Gründen ins Ausland und dann wieder zurücktransferiert wird, beliefen sich die realen Investitionen kumulativ auf 28,4 Mrd. Euro.