Ulrich Khuon bleibt Intendant des Deutschen Theaters Berlin

Berlin/Mannheim (APA/dpa) - Der Intendant des Deutschen Theaters Berlin, Ulrich Khuon, verlängert seinen Vertrag um drei weitere Spielzeiten...

Berlin/Mannheim (APA/dpa) - Der Intendant des Deutschen Theaters Berlin, Ulrich Khuon, verlängert seinen Vertrag um drei weitere Spielzeiten bis 2022. Die Verhandlungen mit Berlins Kultursenator Klaus Lederer seien erfreulich gewesen, weil ein gegenseitiges Interesse an der Vertragsverlängerung über 2019 hinaus bestanden habe, sagte Khuon der „Berliner Zeitung“ (Dienstag-Ausgabe).

Der Sprecher von Lederer bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Montag, dass die Vertragsverlängerung am Dienstag im Senat beraten werde. „Jetzt fühle ich mich gut, gesund, kräftig und voller Lust, aber das kann sich schnell ändern. Deswegen verlängere ich erst einmal nur um drei Jahre“, sagte der 66-Jährige, der auch Präsident des Deutschen Bühnenvereins ist. Khuon war zuletzt auch als Nachfolger von Karin Bergmann als neuer Chef des Burgtheaters ab 2019 ins Gespräch gebracht worden.

Zu einem tatsächlichen Wechsel kommt es dagegen in Mannheim: Weimars Kunstfest-Chef Christian Holtzhauer soll ab der Spielzeit 2018/2019 Schauspielintendant am dortigen Nationaltheater werden. Der Kulturausschuss der Stadt Mannheim habe am Montag darüber beraten, teilte das Kunstfest Weimar am Montag mit. Die Stadträte wollen am 27. Juni endgültig entscheiden. Holtzhauer, der seit 2013 in Weimar das Festival für zeitgenössische Künste leitet, soll zudem künstlerischer Leiter der Schillertage am Mannheimer Theater werden. Das Programm des Weimarer Kunstfestes 2018 liege noch in seinen Händen. Der derzeitige Mannheimer Schauspielchef Burkhard C. Kosminski wechselt 2018/2019 als Intendant zum Schauspiel in Stuttgart