Golf

Steinlechner macht sich keinen großartigen Stress

Maximilian Steinlechner spielte groß auf ...
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Nach Gold bei der Internationalen Amateur-ÖM misst sich Maximilian Steinlechner mit Europas Elite.

Von Max Ischia

Seltenheim, St. Leon-Rot –Noch am Sonntag gefeierter Sieger bei der Internationalen Österreichischen Amateur-Golf-Meisterschaft in Klagenfurt-Seltenheim, gestern schon auf der Anlage des GC St. Leon-Rot. Dazwischen, also am Montagvormittag, legte Maximilian Steinlechner noch einen schulischen Abstecher im Sport-BORG ein, schrieb einen Sportkunde-Test, ehe es mit dem Jugendnationalteam samt Klassenkamerad Daniel Schlauer per Bus nach Baden-Württemberg ging. Dort, auf der ruhmreichen Anlage des GC St. Leon-Rot, misst sich Europas Jugendelite ab Donnerstag bei den „German Boys und Girls“. Das Starterfeld, so Szenekenner, könne man durchaus mit einer Jugend-Europameisterschaft vergleichen.

Im Hochgefühl des Meistertitels vom Sonntag hielt Steinlechner nichts von falscher Bescheidenheit. Auf die Frage, wie weit es nach vorne gehen könne, antwortet der 17-Jährige vom GC Innsbruck-Igls gleichermaßen flink wie überzeugt: „Ich kann das Turnier auch gewinnen.“ Relativierender Nachsatz: „Wenn ich mein bestes Golf zeigen kann.“ So wie über weite Strecken vergangene Woche in Klagenfurt-Seltenheim, als der Teenager den Rest der rotweißroten Amateurszene eindrucksvoll dominierte und mit Runden von 69, 68, 72, 68 drei Schläge vor dem zweitplatzierten Schweizer Michael Weppernig blieb.

Für die Zukunftshoffnung war vor allem die Art und Weise, wie sie den Titel einheimste, zufriedenstellend. „Ich habe bewusster, kontrollierter und genauer gespielt. Vom Gefühl her war es schon ein wenig reiferes Golf. Dabei sind nicht wirklich viele Putts gefallen.“ Des Weiteren sprach Steinlechner von einem „guten Schritt in die richtige Richtung“ und davon, dass er auch mit der Führung nach drei Runden kein Nervenflattern bekommen hätte. „Ich mache mir da keinen großartigen Stress“, sagte er, der sich selbst als „entspannter, konzentrierter Wettkampftyp“ bezeichnet.

... und wurde mit gleich zwei Trophäen belohnt.
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