Bezirk Imst

Schule setzt auf viel „Action!“

Die bewegte Pause im Schulhof gefällt den Kindern.
© Dorn

Stams – An der Volksschule Stams, die seit dem heurigen Schuljahr unter der Leitung von Direktorin Alexandra Birkner-Neuner steht, wird scho...

Stams –An der Volksschule Stams, die seit dem heurigen Schuljahr unter der Leitung von Direktorin Alexandra Birk­ner-Neuner steht, wird schon lange Wert auf Bewegung in der Pause und bei Aktivitäten wie der Skiwoche oder den Bauernhoftagen gelegt. Seit diesem Schuljahr dürfen die Kinder nun auch in Fächern wie Deutsch oder Rechnen ihrem Bewegungsdrang nachgehen. Für ihr Engagement im Sportbereich wurde die Schule nun vom Bundesministerium für Bildung mit dem Schulsportgütesiegel in Silber belohnt. Birkner-Neuner, die großes Augenmerk auf die Umsetzung der Prinzipien der Motopädagogik legt, lässt die Schüler auch gerne einmal auf Fahrzeugen herumfahrend Texte lesen oder Diktate beim Parcours erledigen: „Durch erhöhte Sauerstoffzufuhr kommt es zu einer besseren Durchblutung. Lerninhalte werden mit Bewegung besser im Gehirn verankert.“

Gelernt wird nicht mehr nur im eigenen Klassenzimmer, sondern das ganze Gebäude wird genutzt, um liegend, sitzend, stehend oder sich auf einem der zahlreichen Fahrzeuge fortbewegend zu lesen, zu lernen oder Lieder zu singen. Außer wenn es wie aus Eimern schüttet, wird die bewegte Pause immer am Schulhof verbracht, wo die Kinder im Sommer mit Waveboards, Star Riders, Riesenkreisel und Einrad und im Winter beim Iglu-Bauen ihrem Bewegungsdrang nachgehen können. Außertourliche Aktivitäten wie die jährliche Skiwoche in Hochoetz, die Gehwoche, das Muskelaufbauprogramm nach Astronautenart für die dritte Klasse und Fußball- und Basketballtraining mit eigenen Ausbildnern runden das Bewegungsangebot der Schule ab.

Auch beim letzten Projekt waren die Schüler mit vollem Elan dabei: Mehrere Studentinnen der KPH Stams haben gemeinsam mit allen Kindern der Volksschule ein Theaterstück erarbeitet, das diese Woche für große Begeisterung beim Publikum sorgte. In nur drei Tagen wurden klassenübergreifend Kostüme und Bühnenbild gebastelt sowie das Stück einstudiert, das auf recht unkonventionelle Art die Geschichte von Schneewittchen erzählt. Lieder und Schauspiel ergänzten sich dabei auf einfallsreiche Weise. (ado)

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