Wer wird Spitzenkandidat? Einige Fragezeichen bleiben
Bis auf ÖVP und die Kleinfraktionen sind die Führungsrollen für die Wahl 2018 klar.
Innsbruck –Noch bleibt genug Zeit bis zum 22. April 2018. Dass BM Christine Oppitz-Plörer noch einmal für ihre Liste Für Innsbruck in den Ring steigen wird, ist fix. Dass sie im Wahlkampf die Klinge mit Georg Willi (Grüne) und nicht mit Sonja Pitscheider kreuzen wird, kommentiert die FI-Chefin so: „Willi ist im grünen Klub in alle Entscheidungen eingebunden. Ich gehe davon aus, dass auch er die konstruktive Arbeit vollinhaltlich mitträgt.“
Die SPÖ hat sich vor Wochen auf die Quereinsteigerin Irene Heisz als Bürgermeisterkandidatin eingeschworen. Für SP-Stadtparteichef Helmut Buchacher war die Wahl Willis „vorhersehbar“. Für die Roten werde sich dadurch aber nichts ändern. Auch nicht für FPÖ-Frontmann Rudi Federspiel: „Wer immer bei denen Spitzenkandidat ist – grün bleibt grün.“ Der Polit-Haudegen will es 2018 noch einmal wissen.
Offen ist, wer für die ÖVP an der Spitze stehen wird. Stadtparteiobmann Franz Gruber hat sich noch nicht festgelegt, eine Entscheidung soll im Herbst fallen. Zu Willi sagt Gruber: „Der ,bürgerliche Willi‘ ist eine reine Erfindung. Als Grüner ist er gleich wieder gegen notwendige Ordnungsmaßnahmen wie das Bettel- und Alkoholverbot.“
Weitere personelle Fragezeichen: Tritt der Seniorenbund wieder mit Helmut Kritzinger an und wen schicken die NEOS ins Innsbrucker Rennen? Gänzlich unklar ist derzeit noch ein Antreten der Liste Fritz sowie der Interessengemeinschaft Bürgerinitiativen Innsbruck. (mami)