Strabag - Analysten erwarten für Q1 höheren Verlust bei mehr Umsatz
Wien (APA) - Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) und der Erste Group erwarten für die am Mittwoch anstehenden Geschäftszahlen...
Wien (APA) - Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank (RCB) und der Erste Group erwarten für die am Mittwoch anstehenden Geschäftszahlen des Baukonzerns Strabag über das erste Quartal 2017 einen Umsatzanstieg und einen etwas höheren Verlust.
Die Analysten rechnen für den Zeitraum zwischen Jänner und März 2017 im Schnitt mit einem Umsatz von 2,2 Mrd. Euro. Nach einem Quartalsumsatz von 2,1 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum würde dies einem Anstieg von 5,5 Prozent entsprechen.
Beim operativen Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) und beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erwarten RCB und Erste durchschnittlich eine leichte Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal 2016. Das Konzernergebnis dürfte sich den Prognosen zufolge hingegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weiter verschlechtern.
Die Zahlen sind allerdings vor dem Hintergrund zweier besonderer Umstände zu sehen: „Der kältere Winter sollte im Jahresvergleich den höheren Rückstand erklären. Eine andere Auswirkung, die beachtet werden muss, sind die reduzierten Minderheiten infolge der Akquise der Züblin Minderheitenanteile, die im vergangenen Jahr unter dem Strich eine positive Auswirkung hatten“, schreibt der Erste Group Analyst Daniel Lion in seiner Vorschau auf die Quartalszahlen der Strabag.
Strabag - Analystenprognosen für das erste Quartal 2017 (in Mio. Euro):
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Schnitt Vorjahr Veränderung Umsatz 2.240,5 2.124 5,5% EBITDA -49,5 -57,7 n.v. EBIT -142,0 -145,4 n.v. Konzernergebnis* -135,5 -117 n.v. ~ *nach Minderheiten
~ ISIN AT000000STR1 WEB http://www.strabag.com ~ APA372 2017-05-30/14:34