Causa KRAGES - Kein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft
Eisenstadt (APA) - Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt wird in der Causa rund um die Abberufung des früheren Geschäftsführers der KRAGES (Burg...
Eisenstadt (APA) - Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt wird in der Causa rund um die Abberufung des früheren Geschäftsführers der KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten-Gesellschaft m.b.H.), Rene Schnedl, kein Ermittlungsverfahren einleiten. Sprecherin Verena Strnad bestätigte am Dienstagnachmittag Onlineberichte zweier Tageszeitungen. Es werde „mangels hinreichenden Anfangsverdachts“ kein Verfahren geben.
Das Land Burgenland hatte als Eigentümer der KRAGES Anfang Mai eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Inhalt des Schreibens sollen die Ergebnisse einer noch laufenden Sonderprüfung der KRAGES gewesen sein, hatte Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) damals in einer Landtagssitzung mitgeteilt. Die Vorwürfe darin richteten sich vor allem gegen Schnedl. So soll sich der Ex-Geschäftsführer etwa ohne vertragliche Grundlage selbst Prämien ausbezahlt haben.