Regierung: Mindestens 49 Tote und mehr als 300 Verletzte in Kabul

Kabul (APA/AFP/dpa) - Nach dem Anschlag im Diplomatenviertel von Kabul ist die Zahl der Toten auf mindestens 49 gestiegen. Mehr als 300 weit...

Kabul (APA/AFP/dpa) - Nach dem Anschlag im Diplomatenviertel von Kabul ist die Zahl der Toten auf mindestens 49 gestiegen. Mehr als 300 weitere Menschen seien bei der schweren Explosion in der afghanischen Hauptstadt am Mittwoch verletzt worden, sagte eine Sprecher des Gesundheitsministeriums in Kabul. Nach Angaben der französischen Regierung wurden die deutsche und die französische Botschaft beschädigt.

Die Autobombe, die vermutlich in einem Wassertankwagen versteckt war, war gegen 8.30 Uhr (Ortszeit) etwa 300 Meter von der deutschen Botschaft entfernt explodiert.

In dem schwer gesicherten Viertel haben auch viele andere Botschaften ihre Büros. In der Nähe liegen auch das NATO-Hauptquartier, der Präsidentenpalast und afghanische Ministerien. Tausende Zivilisten waren zur Zeit der Explosion auf dem Weg zur Arbeit.

Bisher hat sich keine Gruppe zu der Tat bekannt. Es ist der achte schwere Anschlag in Kabul seit Jahresbeginn. Hunderte Menschen sind bei diesen Anschlägen der radikalislamischen Taliban und der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet oder verletzt worden.