Luftraumüberwachung mit Schweiz steht nicht zur Debatte - Ministerium
Wien/Bern (APA) - Das österreichische Verteidigungsministerium ist angesichts eines Expertenberichtes im Auftrag des Schweizer Verteidigungs...
Wien/Bern (APA) - Das österreichische Verteidigungsministerium ist angesichts eines Expertenberichtes im Auftrag des Schweizer Verteidigungsminister Guy Parmelin zur gemeinsamen Luftraumüberwachung verwundert. Diese würde gar nicht zur Debatte stehen, erklärte Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums in Wien, auf APA-Anfrage. Es gehe ausschließlich um die sogenannte „Nacheile“.
Im Rahmen von „Nacheile“-Abkommen darf bei der Verfolgung von Flugzeugen die Grenze des Nachbarstaates für einige Kilometer überschritten werden. So kann eine lückenlose Überwachung gewährleistet werden; für die Polizei - auf dem Boden - ist dies bereits Usus.
Mit der Schweiz gibt es deshalb bereits seit einiger Zeit Gespräche zur Frage der „Nacheile“, die auch gute Fortschritte machen würden, so Bauer. Eine gegenseitige Luftraumüberwachung sei aber jedenfalls nicht geplant.
Die Schweizer Boulevard-Zeitung „Blick“ berichtete am Dienstag über die Resultate eines Expertenberichts zur Idee der gemeinsamen Luftraumüberwachung mit Österreich. Diese ist aber nach Ansicht der Autoren aufgrund der zu großen Distanzen nicht effizient.