Frankfurter Rentenmarkt tendiert kaum verändert

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben am Mittwoch anfängliche Verluste bis zum Mittag fast egalisiert. Der richtun...

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Deutsche Bundesanleihen haben am Mittwoch anfängliche Verluste bis zum Mittag fast egalisiert. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel zuletzt noch um 0,04 Prozent auf 162,35 Punkte. Zuvor war der Future bis auf 162,07 Punkte gefallen.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag im Mittagshandel bei 0,29 Prozent. Die Umlaufrendite lag wie am Vortag bei 0,11 Prozent, wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mitteilte.

Neue Inflationsdaten aus dem Währungsraum sorgten für Unterstützung am Rentenmarkt. Im Mai fiel die Inflation deutlicher zurück, als Analysten im Vorfeld erwartet hatten. Eine rasche geldpolitische Wende der EZB wird damit noch unwahrscheinlicher, obwohl die Wirtschaftsentwicklung seit längerem überzeugen kann. Dies belegten auch neue Arbeitslosenzahlen aus dem Euroraum, die eine weiter rückläufige Arbeitslosigkeit zeigten.

Im Nachmittagshandel dürften amerikanische Konjunkturzahlen für Aufmerksamkeit sorgen. Veröffentlicht werden der Einkaufsmanagerindex aus Chicago und Daten vom Immobilienmarkt. Am Abend präsentiert die US-Notenbank ihren Konjunkturbericht „Beige Book“.

Es gab 31 Verlierer mit Kursabschlägen von bis zu 0,22 Prozentpunkten. Dem standen 29 Gewinner mit Aufschlägen von bis zu 0,355 Punkten gegenüber. Unterm Strich verkaufte die Bundesbank Anleihen in einem Volumen von 0,1 Millionen Euro. Der Rentenindex Rex fiel um 0,03 Prozent auf 141,95 Punkte. Diesen Index berechnet die Deutsche Börse auf Basis der Kassakurse ausgesuchter Anleihen.