Kirche, Straßenbahn, Club: Fünftes Session Work Festival in Wien

Wien (APA) - Feste soll man feiern, wie sie fallen: Für das heimische Session Work Label kommt in dieser Hinsicht viel zusammen. In den zehn...

Wien (APA) - Feste soll man feiern, wie sie fallen: Für das heimische Session Work Label kommt in dieser Hinsicht viel zusammen. In den zehn Jahren des Bestehens verbuchte man 100 Veröffentlichungen und auch das in Eigenregie veranstaltete Session Work Festival gibt es heuer zum fünften Mal. Grund genug also, um ab 6. Juni an ungewöhnlichen Locations in Wien hochkarätige Musik erklingen zu lassen.

Den Auftakt macht ein Konzert in der Karlskirche: Manu Delago, seines Zeichens Hang-Spieler und mittlerweile internationales Aushängeschild der heimischen Szene, wird gemeinsam mit Labelgründer Christoph Pepe Auer die ehrwürdigen Räumlichkeiten erkunden. Unterstützt wird das Duo dabei von Sänger Pete Josef sowie dem Ensemble Focus unter der Leitung von Andreas Salzbrunn. Tags darauf scheint alles auf Schiene, werden doch zwei Duos in einer Straßenbahn aufspielen: Die vielgestaltige Saitenkombo von Sain Mus trifft hier auf Manfred Temmel und erneut Auer. Einstieg ist beim Karlsplatz.

Und das Festivalteam dürfte sich gedacht haben: Wenn schon ausgefallen, dann aber richtig. Also geht es am 8. Juni kurzerhand in den Untergrund, wird doch Christian Bakanic im Rahmen der „Dritter Mann Tour“ im Kanal sein Programm „Solo Tango“ zum Besten. Wer dabei sein will, muss aber schnell sein, denn nur 20 Leute kommen in dieses Vergnügen. Das restliche Angebot setzt zwar wieder auf gewohnte Umgebung, zieht man von 9. bis 11. Juni doch ins Porgy & Bess, aber nicht minder spannende Darbietungen - darunter die A-Kapella-Gruppe E Nine O Four oder Lylit.

(S E R V I C E - V. Session Work Festival, von 6. bis 11. Juni an verschiedenen Locations in Wien; weitere Details zum Programm sowie Tickets unter www.sessionworkrecords.com/blogs/events)