Eishockey

„Zeit ist reif, an andere Sphären zu denken“

Volker Zeh (l.) und Johann Spieglmayr.
© Hotter

Der neue Eishockey-Präsident des EC Kitzbühel heißt Volker Zeh. Der deutsche Unternehmer träumt vom Aufstieg in die erste Liga.

Von Miriam Hotter und Alex Gruber

Kitzbühel –Am Ende der abgelaufenen Saison der Sky Alps Hockey League und nach dem Verpassen der Play-offs hielten Kitzbühels Eisadler den Puck um Vizepräsident Michael Widmoser betont flach. Der Abschied von Präsident Johann Spiegl­mayr nach neun Jahren war seit geraumer Zeit bekannt, die Zukunft offen. Außer einer verstärkten Kooperation mit den Innsbrucker Haien, die weiter talentierte Spieler für die Gamsstädter für Trainingseinheiten und Spiele abstellen wollten, drang zuletzt relativ wenig durch.

Bei der Generalversammlung am Donnerstag wendete sich dann das Blatt – der deutsche Unternehmer Volker Zeh wurde einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt: „Ich bedanke mich für das Vertrauen und werde dieses Amt mit Stolz führen.“ Der 52-Jährige ließ in der Folge mit einer anderen Botschaft aufhorchen: „Die Zeit ist reif, an andere Sphären zu denken. Das Ziel ist, dass das Team in den nächsten drei bis vier Jahren an der Bundesliga teilnimmt.“

Dafür müsste sich der Etat (kolportiertes Vereinsbudget in der letzten Saison ca. 450.000 €) in der Kampfmannschaft gewaltig erhöhen. „Ein Präsident muss wirtschaftliche Dinge verstehen“, führte Zeh an, dass er über viele Kontakte verfüge, die helfen sollten, neue Sponsoren an Land zu ziehen. Die Erste Bank Eishockeyliga bleibt zumindest ein Traum. „Warum soll man nicht träumen können? Wenn du keine Ziele hast, dann lass es bleiben“, ergänzte Kitzbühels neuer Eishockey-Präsident, den auch gleich Bürgermeister Klaus Winkler ehrte: „Volker Zeh ist ein international anerkannter Geschäftsmann mit vielen Kontakten.“

Man darf gespannt sein, was der Sommer am Transfermarkt rund um den neuen Mäzen bringt. Der eine oder andere Kracher soll in jedem Fall schon in dieser Transferperiode kommen.

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