Winterbilanz im Raum Hall fällt positiv aus
Sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen lag die Region bei den prozentualen Zuwächsen unter den Top 3 der 34 Tiroler Tourismusverbände.
Hall –Trotz des schneearmen Winters zieht die Tourismusregion Hall-Wattens eine positive Bilanz über die abgelaufene Saison: Sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen lag die Region bei den prozentualen Zuwächsen unter den Top 3 der 34 Tiroler Tourismusverbände. Konkret legten die Ankünfte im Winter 2016/17 um zehn Prozent auf 44.400 zu, während die Übernachtungen um 3,1 Prozent auf über 106.000 stiegen. Tirolweit betrug die Steigerung bei den Ankünften 1,1 Prozent, während die Übernachtungen um 1,3 Prozent zurückgingen.
Im Skigebiet Glungezer war durch den schneearmen Winter nur von Mitte Jänner bis Mitte März ein Skibetrieb möglich. Hier zählen die Touristiker auf die geplanten Investitionen ins Skigebiet. Die Positionierung der Region Hall-Wattens mit Advent, Fasnacht und sanften Winteraktivitäten wie Schneeschuhwandern oder Rodeln habe sich indes bezahlt gemacht, meint TVB-Geschäftsführer Martin Friede. Kommenden Winter werde der „immer stärker nachgefragte Bereich Winterwandern“ durch drei eigens ausgeschilderte „Premium-Winterwanderwege“ ausgebaut. Diese werden mit den offiziellen magentafarbenen Winterwanderschildern gekennzeichnet.
Auch im heurigen Sommer steht in der Region das Wandern im Fokus. Optische Akzente setzen dabei die neuen Panoramabänke. Die Bänke gibt es in drei Versionen, ihre Rückenlehnen stellen die Silhouetten der regionalen Bergwelt dar: die Bereiche Wattental bis Voldertal, Glungezer bis Patscherkofel sowie das Karwendelgebirge rund um den Bettelwurf. In Gnadenwald entsteht heuer zwischen St. Martin und St. Michael ein neuer Baumpfad. (TT)