Mutmaßlicher Täter nach Schüssen in Hotelanlage in Manila tot

Manila (APA/dpa/AFP) - Nach den Schüssen in einem Hotel- und Casinokomplex der philippinischen Hauptstadt Manila hat sich der mutmaßliche Tä...

Manila (APA/dpa/AFP) - Nach den Schüssen in einem Hotel- und Casinokomplex der philippinischen Hauptstadt Manila hat sich der mutmaßliche Täter selbst getötet. Der Mann sei vor Polizisten geflüchtet, habe auf die Beamten geschossen und dann in einem der Räume des Hotels Suizid begangen, sagte Manilas Polizeichef Oscar Albayalde am Freitag dem Radiosender DZBB.

„Das ist das Werk eines Verrückten“, sagte Albayalde. Ein mögliches Motiv sei Geldverlust, vielleicht handle es sich bei dem Täter um einen Spielsüchtigen.

Der mit einem Schnellfeuergewehr bewaffnete Mann hatte am Donnerstag durch Schüsse und Brandstiftung Panik in dem Hotel- und Casinokomplex ausgelöst. Nach Polizeiangaben wurde ein Zivilist getötet, 30 Menschen wurden verletzt. Lokalen Medienberichten zufolge rückte die Polizei mit starken Kräften an und riegelte das Gelände ab, während Passanten flüchteten. Augenzeugen hatten zunächst von mehreren Angreifern in dem Gebäude des Resorts World Manila berichtet, allerdings war die Lage unübersichtlich.

Die Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) reklamierte in einer Botschaft im Internet den „Angriff“ umgehend für sich. Die Polizei wollte jedoch von Anfang ausdrücklich nicht von einem Terroranschlag sprechen.