Donau Versicherung wuchs 2016 in allen Sparten

Wien (APA) - Die Donau Versicherung ist 2016 in allen Sparten gewachsen, auch in der in der Gesamtbranche geschrumpften Lebensversicherung. ...

Wien (APA) - Die Donau Versicherung ist 2016 in allen Sparten gewachsen, auch in der in der Gesamtbranche geschrumpften Lebensversicherung. Höchste Priorität soll 2017 der Ausbau der Profitabilität haben, heißt es im Jahresbericht der Tochter der zum VIG-Konzern gehörenden s-Versicherung. Die Ergebnisse, das EGT und das Nettoresultat, drehten voriges Jahr wieder ins Plus.

Insgesamt steigerte die Donau 2016 die Einnahmen im direkten Geschäft in Österreich um 1,5 Prozent auf 807,8 Mio. Euro brutto, die Versicherungsleistungen legten um 0,2 Prozent auf 582,8 Mio. Euro zu. In Schaden/Unfall nahm man mit 571,6 Mio. Euro um 1,2 Prozent mehr ein, die Leistungen sanken um 0,2 Prozent auf 369,3 Mio. Euro.

Die Sparte Leben verzeichnete mit 226,0 Mio. Euro um 1,7 Prozent mehr Prämie, die Leistungen erhöhten sich um 0,7 Prozent auf 207,8 Mio. Euro. Die laufenden Prämien in Leben lagen mit 172,9 Mio. Euro um 1,1 Prozent tiefer, die Einmalerläge stiegen um 11,8 Prozent auf 53,1 Mio. Euro. Die kleine, erst seit 2010 betriebene Krankensparte nahm 10,2 Mio. Euro ein (+14,6 Prozent) und erbrachte 5,7 Mio. Euro (+14,0 Prozent) an Versicherungsleistungen.

Nachdem es 2016 sehr erfolgreich gelungen sei, die Profitabilität der Donau wieder herzustellen, werde diese weiterhin im Fokus des Managements stehen, erklärt Generaldirektor Peter Thirring im Ausblick des Unternehmens auf das Jahr 2017, in dem das Unternehmen sein 150-jähriges Bestehen feiert. Die bereits gesetzten Maßnahmen würden weiter Früchte tragen und helfen, die Ertragskraft abzusichern und zu steigern.

Nach einem Minus von 10,2 Mio. Euro im Jahr 2015 beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde 2016 ein EGT von 5,6 Mio. Euro erzielt. Nach Steuern lag der Jahresüberschuss bei 4,5 Mio. Euro, nach 10,9 Mio. Euro Jahresfehlbetrag 2015. Die Combined Ratio, Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen, betrug jedoch - nach Abzug der Rückversicherungsanteile - 2016 noch immer 106 Prozent, nach 114 Prozent im Jahr 2015.

Die Kapitalanlagen der Donau (ohne Depotforderungen, mit Bankguthaben) wuchsen um 1,3 Prozent auf 3,280 Mrd. Euro. Davon entfielen 402,1 Mio. Euro auf Fonds- und Indexpolizzen der Lebensversicherung. Die laufenden Erträge aus den Kapitalanlagen sanken um 4,2 Prozent auf 99,3 Mio. Euro, bedingt durch das niedrige Zinsniveau bei der Neuveranlagung. Das im Geschäftsjahr angenommene Heta-Umtauschangebot führte zu realisierten Gewinnen von 9,3 Mio. Euro. Die Rendite der Kapitalanlagen belief sich auf 3,0 (2015: 4,8) Prozent.

In Italien hat die Donau ihr Geschäftsvolumen im Zuge der Optimierung weiter reduziert. Die Bestandsprämie dort verringerte sich voriges Jahr um 24,0 Prozent auf 12,8 Mio. Euro. Jedoch sind im Jahresabschluss für schwebende Rechtsstreitigkeiten und Strafandrohungen Vorsorgen von 23,9 Mio. Euro enthalten (im Jahr davor 25,5 Mio. Euro).

Ende 2016 beschäftigte die Donau 1.384 Mitarbeiter, um 0,9 Prozent mehr als ein Jahr davor. In der Verwaltung gab es ein leichtes Minus, im Vertrieb ein Plus. 52 (57) Menschen entfielen auf die Zweigniederlassung in Italien.

~ WEB http://www.donauversicherung.at ~ APA084 2017-06-02/09:30