Nach Feuer in Kinderbus: Chinesische Behörden vermuten Brandstiftung
Peking (APA/dpa) - Drei Wochen nach dem Brand eines Kindergartenbusses im Osten Chinas mit vielen toten Kindern gehen die Behörden von Brand...
Peking (APA/dpa) - Drei Wochen nach dem Brand eines Kindergartenbusses im Osten Chinas mit vielen toten Kindern gehen die Behörden von Brandstiftung aus. Der bei dem Feuer getötete Busfahrer stehe unter Verdacht, zitierte am Freitag die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua lokale Behörden der Hafenstadt Weihai in der ostchinesischen Provinz Shandong.
Der Mann soll demnach vor der Tat Benzin gekauft und dann während der Fahrt das Feuer gelegt haben. Er sei verärgert gewesen, dass sein Gehalt zuvor stark gekürzt wurde. Bei der Tat am 9. Mai waren elf Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren, ein Betreuer sowie der Fahrer ums Leben gekommen. Der Bus war auf dem morgendlichen Weg zu einem internationalen Kindergarten, bevor er in einem Tunnel Feuer fing.