DNA und Videobilder führten Wiener Ermittler zu Serieneinbrecher

Wien/St. Pölten (APA) - DNA und Bilder aus Überwachungskameras haben Ermittler des Landeskriminalamtes Wien (Gruppe Messerer) jetzt auf die ...

Wien/St. Pölten (APA) - DNA und Bilder aus Überwachungskameras haben Ermittler des Landeskriminalamtes Wien (Gruppe Messerer) jetzt auf die Fährte eines Serieneinbrechers gebracht. Der 29-Jährige wird verdächtigt, von Juli 2016 bis April 2017 entlang der Alten Donau 25 Einbrüche mit einem Gesamtschaden von rund 35.000 Euro verübt zu haben, sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer am Freitag zur APA.

Der Mann war zwischen der Schnellbahnbrücke in Floridsdorf und dem unteren Ende der Alten Donau aktiv. Abgesehen hatte er es auf Gasthäuser, Kantinen, eine Segelschule und Ruderklubs. Interessiert war er vor allem an Bargeld, in manchen Fällen auch an anderen Wertgegenständen. Die in Gaststätten handelsüblichen Waren - Alkoholika zum Beispiel - ließ er hingegen links liegen.

Die Wiener Ermittler mussten übrigens nicht mehr lange nach dem Verdächtigen suchen. Er war bereits am 20. Mai vom Landeskriminalamt Niederösterreich wegen ähnlicher Delikte in Haft genommen worden und sitzt derzeit in der Justizanstalt St. Pölten. Die Wiener Fälle gestand er.