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Gewittergefahr groß: So wird das Wetter am Pfingstwochenende

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Das lange Pfingstwochenende bringt zwar weiterhin typisches Frühsommerwetter, doch es besteht neuerlich Unwettergefahr durch Starkregen in Tirol.

Innsbruck - Der Mai 2017 verlief insgesamt nicht nur überdurchschnittlich warm, sondern brachte auch die ersten kräftigen Gewitter. Insgesamt wurden laut dem Wetterdienst Ubimet in ganz Österreich 139.770 Blitze registriert, das entspricht in etwa dem Wert des Vorjahres. Die meisten Entladungen gab es dabei in Oberösterreich mit 34.950, gefolgt von Niederösterreich mit 25.935 und der Steiermark mit 24.532. Am seltensten, exakt 193-mal, blitzte es im Mai in Wien. Der stärkste Blitz allerdings wurde mit einer Stromstärke von 236.900 Ampere im Tiroler Sölden gemessen.

Das lange Pfingstwochenende bringt weiterhin typisches Frühsommerwetter: Nach einem sonnigen Start muss man am Samstag speziell im Bergland mit einigen, mitunter heftigen Gewittern rechnen. Ganz auf die Sonne verzichten braucht man aber auch hier nicht. Entlang der Alpennordseite wird es zudem leicht föhnig und mit Höchstwerten zwischen 24 und 32 Grad auch sommerlich.

Am Sonntag zieht aus heutiger Sicht im Tagesverlauf von Westen her eine Kaltfront durch. Somit breiten sich Schauer und Gewitter allmählich auf weite Teile Österreichs aus. Dabei besteht neuerlich Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Die Temperaturen steigen von West nach Ost auf 22 bis 33 Grad.

Unbeständig und im Bergland sowie Süden recht nass dürfte der Pfingstmontag verlaufen, die Sonne zeigt sich hier nur zwischendurch. Die längsten trockenen und sonnigen Phasen zeichnen sich in Wien, Niederösterreich und im Burgenland ab. Die höchsten Werte liegen je nach Regen und Sonne bei 12 bis 26 Grad.