Manchester-Anschlag: Wenn Stars für den guten Zweck sammeln

London (APA/dpa) - Es war das bisher größte Spektakel der Rockgeschichte: Mehr als 1,5 Milliarden Menschen weltweit sahen zu, als Stars 1985...

London (APA/dpa) - Es war das bisher größte Spektakel der Rockgeschichte: Mehr als 1,5 Milliarden Menschen weltweit sahen zu, als Stars 1985 in London und Philadelphia für die Hungernden in Äthiopien spielten und Geld sammelten. Organisator Bob Geldof schuf mit dem „Live Aid“-Konzert eine Idee, die bis heute lebendig ist:

LI GALLAGHER: Wenige Tage nach dem Terroranschlag von Manchester steht der frühere Oasis-Sänger (44) in seiner Heimatstadt bei einem Benefizkonzert solo auf der Bühne. Er wolle versuchen die Menschen nach dem Schock wieder aufzurichten, sagt der Rockstar.

COLDPLAY: Der britische Prinz Harry (32) engagiert die Band für ein Benefizkonzert in London im Juni 2016. Die Einnahmen werden aidskranken Kindern in Afrika gespendet.

ANNE-SOPHIE MUTTER (53): Die Star-Violinistin setzt sich für Flüchtlinge ein und musiziert im Mai 2016 mit dem Leipziger Gewandhausorchester. Der Erlös fließt in das Projekt „Integration durch Bildung“.

BRUCE SPRINGSTEEN (67): Sechs Wochen nach dem verheerenden Wirbelsturm „Sandy“ 2012 eröffnet der US-Rockmusiker in New York ein großes Benefizkonzert zugunsten der Opfer. Auch Eric Clapton, die Rolling Stones, Paul McCartney oder The Who sind dabei.

JOSÉ CARRERAS: Im Kampf gegen Leukämie lädt der spanische Tenor (70) regelmäßig zu einer auch im deutschen Fernsehen übertragenen Benefizgala ein - im Dezember 2017 bereits zum 23. Mal.

HERBERT GRÖNEMEYER (61) und viele andere werden beim Berliner „Peace x Peace“-Festival am 18. Juni in Berlin Spenden im Kampf gegen Armut, Hunger und Ausgrenzung sammeln. Das Geld aus dem Konzert kommt Projekten des Kinderhilfswerks Unicef zugute.