Marketing-Plattform

Ja zu einem Medien-TirolBerg

Hochrangige Tiroler Touristiker meldeten sich zu den Diskussionen um ein Aufstellen von TirolBergen bei der Rad-WM in Innsbruck und der Nordischen WM in Seelfeld zu Wort.
© Erich Spiess

Innsbruck – Zu den jüngsten Diskussionen (die TT berichtete) über das Aufstellen von TirolBergen als Marketing-Plattform bei der Rad-Weltmei...

Innsbruck –Zu den jüngsten Diskussionen (die TT berichtete) über das Aufstellen von TirolBergen als Marketing-Plattform bei der Rad-Weltmeisterschaft 2018 in Innsbruck und der Nordischen WM 2019 in Seefeld meldeten sich gestern hochrangige Tiroler Touristiker zu Wort.

„Der Tourismus steht von LH Günther Platter abwärts geschlossen hinter der erfolgreichen Medien-Plattform TirolBerg“, reagierte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Tiroler Tourismusverbände, Alfons Parth, auf die jüngste Aufregung. Der TirolBerg (der nach einer von Platter verordneten Zwangspause heuer in St. Moritz und Hochfilzen wiederbelebt worden war) sei immer ein Ort der Begegnung mit starker Medienwirkung gewesen und habe sich gerade im vergangenen Winter erfolgreich und mit viel internationaler Resonanz weiterentwickelt, so Parth. „Es soll ein ähnliches Konzept geben wie bei der heurigen Biathlon-WM in Hochfilzen.“ Diese Plattform sei in erster Linie auf die Zielgruppe der internationalen Medien ausgerichtet. „Dazu haben sich alle Partner – insbesondere auch die Tirol Werbung – von Anfang an bekannt.“

Gerade die Rad-WM wird laut Parth ein enormes internationales Medienecho aus mehr als 100 Ländern erzeugen. „Aus unserer Sicht wäre es geradezu fahrlässig, wenn wir uns auf das Aufhängen von Logos beschränken würden und nicht die Anwesenheit der erwarteten mindestens 700 internationalen Journalisten sowie zahlreicher Blogger und der rund 150 TV-Stationen zu nützen, um Geschichten zum Land für die klassische Rundherum-Berichterstattung zu servieren.“

Zu einem TirolBerg als Medienzentrum sage auch er Ja, betont der zuvor kritische Tiroler Tourismusobmann Franz Hörl. Das Catering werde keine Konkurrenz zu heimischen Gastronomen sein, sondern werde von einem Innsbrucker Anbieter kommen. Dass im TirolBerg anders als beim Skandal in St. Moritz einzig Tiroler Produkte verwendet werden, will Hörl mit sonst fälligem Pönale vertraglich verankert wissen. (TT)

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