Neue Boulderhalle im Finale
Die neue Imster Boulderhalle soll am 1. Juli feierlich eröffnen.
Von Matthias Reichle
Imst –In den nächsten Wochen wartet noch einiges an Arbeit, um die neue Imster Boulderhalle fertigzustellen. Nicht zu unterschätzen ist allein der Aufwand, um die Bouldergriffe anzubringen – über 4000 Stück hat Steinbock-Geschäftsführer Guntram Jörg bestellt. Das bedeutet, zwei Wochen schrauben. Dann aber soll das Angebot feierlich eröffnen. Mit 1. Juli bekommt die Kletterstadt Imst beim ehemaligen Billa-Markt am Gottsteinareal eine neue Adresse – das gab der Betreiber gestern bekannt.
Bouldern, das ist Klettern ohne Seilsicherung und Gurt in Absprunghöhe. Die Kletterer können ihr Geschick an Routen (auch Boulder genannt) unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades messen, die farblich gekennzeichnet sind. In der neuen Halle warten auf Sportbegeisterte 756 Quadratmeter Kletterfläche, davon 119 m² im Anfänger- und Kinderbereich, 73 m² in der Bouldergrotte und 68 m² im Trainingsbereich. „Es wird zwischen 150 bis 200 Boulder geben“, überschlägt Jörg im Kopf.
Diese werden regelmäßig umgeschraubt, erklärt er. Wöchentlich werden neue Routen gesetzt, um das Angebot für die Besucher spannend zu halten. „Ein Boulder bleibt eineinhalb bis zwei Monate.“ Die Eröffnung findet am 1. Juli statt. Danach hat die Halle ganzjährig geöffnet, so Jörg. Unter der Woche zwischen 14 und 22.30 Uhr, am Wochenende und feiertags zwischen 10 und 22.30 Uhr.