Putin bestreitet Absprachen mit Trumps Wahlkampfteam

St. Petersburg (APA/Reuters) - Zwischen der Führung in Moskau und dem heutigen US-Präsidenten Donald Trump hat es vor dessen Amtsantritt nac...

St. Petersburg (APA/Reuters) - Zwischen der Führung in Moskau und dem heutigen US-Präsidenten Donald Trump hat es vor dessen Amtsantritt nach den Worten des russischen Präsidenten Wladimir Putin keine Geheimabsprachen gegeben. „Es gab nichts Konkretes, null. Es ist nur Hysterie. Soll ich Ihnen eine Pille geben?“, sagte Putin am Freitag zu einem Moderator, der ihn nach geheimen Vereinbarungen zwischen Trump und Russland fragte.

Die US-Geheimdienste haben nach Aussage Putins möglicherweise Beweise gefälscht, um seinem Land die Cyber-Attacken auf die frühere US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in die Schuhe zu schieben. US-Vorwürfe, wonach Russland die E-Mail-Konten der Demokratischen Partei gehackt habe, um dem heutigen Präsidenten Donald Trump an die Macht zu verhelfen, seien „schädlicher Tratsch“, sagte Putin am Freitag in St. Petersburg. Die Cyber-Attacken trügen keine russische Handschrift. Trump habe einen besseren Wahlkampf geführt als Clinton.

Mehrere Ausschüsse des US-Kongresses untersuchen derzeit, ob Russland im Präsidentenwahlkampf 2016 zugunsten Trumps Einfluss nahm und ob es Absprachen zwischen seinem Wahlkampfteam und Russland gab. Auch Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner wird in diesem Zusammenhang durchleuchtet. Die Regierung in Moskau und der US-Präsident weisen die Vorwürfe zurück.