Putin weist Vorwürfe von Giftgaseinsatz in Syrien zurück
Moskau (APA/dpa) - Im Syrien-Konflikt hat der russische Präsident Wladimir Putin Anschuldigungen eines Giftgaseinsatzes durch die syrische R...
Moskau (APA/dpa) - Im Syrien-Konflikt hat der russische Präsident Wladimir Putin Anschuldigungen eines Giftgaseinsatzes durch die syrische Regierung entschieden zurückgewiesen. „(Präsident Bashar al-) Assad hat diese Waffen nicht eingesetzt“, sagte Putin am Freitag in St. Petersburg. Das hätten Menschen getan, die Assad diese Tat in die Schuhe schieben wollten, sagte der Kremlchef.
Russland ist einer der engsten Verbündeten der syrischen Führung und unterstützt die Regierung militärisch. Putin räumte ein, auch Assad habe Fehler gemacht - „vermutlich nicht wenige“. Aber jene, die Kinder töteten und Menschen enthaupteten, seien auch keine Engel, sagte er mit Blick auf Gräueltaten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).
Mit seinem Einsatz in Syrien schütze Russland nicht Assad, als vielmehr die syrische Staatlichkeit. Moskau wolle nicht, dass sich die Situation in Syrien entwickle wie in Libyen oder Afghanistan, wo lange Auslandseinsätze nötig seien, ohne dass sich die Lage verbessere.
Der Westen wirft Russland vor, mit seinen Luftangriffen in dem Bürgerkriegsland auch Zivilisten und moderate Rebellen zu töten. Moskau weist das zurück.