PKK beansprucht Abschuss von türkischem Militärhelikopter für sich

Istanbul (APA/AFP) - Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat einem Medienbericht zufolge den Abschuss eines türkischen Militärhelikopters am...

Istanbul (APA/AFP) - Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat einem Medienbericht zufolge den Abschuss eines türkischen Militärhelikopters am Mittwochabend für sich beansprucht. Der Helikopter sei von einer PKK-Einheit unter Beschuss genommen und getroffen worden, erklärte die Rebellengruppe laut der PKK-nahen Nachrichtenagentur Firat am Freitag.

Die Armee hatte zuvor erklärt, der Helikopter habe sich in einer Hochspannungsleitung verfangen. Bei dem Absturz in der südöstlichen Provinz Sirnak waren 13 Soldaten ums Leben gekommen, darunter eine Gendarmerie-Kommandeurin und Generalmajor Aydogan Aydin, der in den vergangenen Jahren eine wichtige Rolle im Kampf gegen die PKK spielte. Aydin leitete zuletzt einen Einsatz gegen die Aufständischen in den Kato-Bergen.

Die Armee erklärte nach dem Absturz, es habe sich um ein Unglück gehandelt. Zugleich würdigte sie die Opfer als „Märtyrer“. Die Beisetzung von Generalmajor Aydin fand am Donnerstag in Ankara in Anwesenheit von Präsident Recep Tayyip Erdogan, Ministerpräsident Binali Yildirim, Generalstabschef Hulusi Akar und anderen hochrangigen Regierungsvertretern statt.