Opferzahl nach Anschlag in Kamerun auf elf gestiegen

Jaunde (APA/dpa) - Die Opferzahl nach dem zweifachen Selbstmordanschlag im Norden von Kamerun nahe der nigerianischen Grenze hat sich erhöht...

Jaunde (APA/dpa) - Die Opferzahl nach dem zweifachen Selbstmordanschlag im Norden von Kamerun nahe der nigerianischen Grenze hat sich erhöht: Mindestens elf Menschen sind getötet und etwa 30 weitere verletzt worden.

Die beiden Attentäter zündeten ihre Sprengsätze im Ort Kolofata am Freitag in der Nähe eines Flüchtlingslagers, als die überwiegend nigerianischen Bewohner gerade beteten, wie Provinzgouverneur Midjiyawa Bakary erklärte. „Die Attentäter sprengten sich in die Luft, sobald sie inmitten der betenden Muslime waren“, sagte er. Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu dem Anschlag. Die islamistische Terrormiliz Boko Haram aus Nigeria greift jedoch immer wieder Ziele im Norden Kameruns an.