Drei Jahre nach dem großen Feuer

Ausgelöst durch eine weggeworfene Zigarette, wütete im Frühjahr 2014 drei Tage lang oberhalb von Absam ein großer Waldbrand. Heuer werden die technischen Sanierungsarbeiten dazu fertig, das Aufforsten der Waldfläche dauert noch Jahre.

Der Waldbrand am Absamer Vorberg zerstörte die gesamte Waldfläche, die Sanierungsarbeiten dauern noch Jahre.
© Wildbach- und Lawinenverbauung

Von Liane Pircher

Innsbruck –80 Hektar Waldfläche wurden bei dem verheerenden Feuer am Absamer Vorberg vor drei Jahren binnen kürzester Zeit zerstört. Seitdem befindet sich dort eines der größten und schwierigsten Aufforstungsgebiete Österreichs: Drei Millionen Euro wurden von Bund, Land und Gemeinden für das Projekt veranschlagt, rund 1,5 Millionen Euro wurden bis dato verwendet: „Das Gesamtprojekt ,Absamer Vorberg‘ läuft bis zum Jahr 2033. Finanziell gesehen wird es eine ziemlich genaue Punktlandung werden, zeitlich läuft alles nach Plan. Zuerst wurden technische Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung gesetzt, als nächster Schritt kommen die Pflege- und Schutzmaßnahmen durch gepflanzte Bäume“, erklärt Bezirksförster Peter Raggl von der BH Innsbruck. Gesetzt wurden bereits 12.000 Bäume – darunter wenig Fichten, mehr Rotbuchen, Spirken, Bergahorne oder Vogelbeeren: „Wir legen jedes Jahr neu fest, wo wir bepflanzen und haben weniger Fichten, weil diese wegen ihrer dünnen Rinde brandanfälliger sind als etwa die Spirken. Insgesamt halten wir uns von der Bepflanzung her an die natürliche Waldgesellschaft“, sagt Raggl.

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