BMW

Dritte X3-Generation startet im November

Auffällig beim neuen X3 ist die nicht mehr vorhandene Verbindung zwischen Doppelniere und Frontscheinwerfern.Fotos: Hersteller
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Bei Elektroautos gab Elon Musk den Takt vor – nun bestimmen auch andere den Rhythmus.

Salzburg –Auch wenn sich BMW sukzessive um ganz neue, bald startende SUV-Baureihen wie X2 und X7 kümmern muss, vergisst der deutsche Hersteller nicht auf die Wurzeln: Der X3 war zwar nicht der erste Hochbau, der BMW zu neuen Höhenflügen verhalf – diesen Erfolg hatte zuvor der X5 eingeleitet –, aber er hat ab 2003 maßgeblich am Volumengeschäft mitgewirkt. Die beiden seither produzierten Generationen verkauften sich mehr als 1,5 Millionen Mal. Nun rückt der Zeitpunkt für einen Generationswechsel näher, genauer gesagt: Im November erfolgt bei uns der Marktstart der dritten Generation. War der Wechsel zwischen Nummer eins und Nummer zwei optisch besonders auffällig, dürfte das Erkennen des Neuen erst bei genauerem Hinsehen von Erfolg gekrönt sein.

Immerhin hilft BMW beim Auffinden der Unterschiede, verweist etwa auf einen fünf Zentimeter größeren Radstand, der verkürzte Überhänge des 4,72 Meter langen Wagens bewirkt. Auch gibt es nicht mehr die jahrelang verfolgte Verbindung zwischen Kühlergrill (BMW-Doppelniere) und Frontscheinwerfern. Die Schultern wirken etwas ausgeprägter, insgesamt hat aber BMW vor allem in technischer Hinsicht aufgerüstet. Der Produzent verweist auf ein optimiertes Fahrwerk, das ein noch sportlicheres Fahrverhalten ermöglicht. Außerdem kommt eine Armada von Komfort- und Sicherheitssystemen zum Einsatz, das Gros davon natürlich gegen Aufpreis. In Europa will BMW zunächst nur xDrive-Modelle auf den Markt bringen, sieht also von einem bloßen Heckantriebs-Einsteiger ab. Drei Benzin- und zwei Dieselaggregate decken ein Leistungsspektrum ab, das von 184 bis 360 PS reicht, allesamt verknüpft mit einer Achtstufenautomatik. Die Topversion stellt der X3 M40i dar. (hösch)