Landeck

249 Klienten warten auf Asylbescheid

© Wenzel

Landeck – Nicht nur im Raum Innsbruck und im Unterland, auch im Bezirk Landeck sinkt die Auslastung der Asylquartiere. „Im Bezirk werden der...

Landeck –Nicht nur im Raum Innsbruck und im Unterland, auch im Bezirk Landeck sinkt die Auslastung der Asylquartiere. „Im Bezirk werden derzeit 249 Klienten betreut“, bestätigte Georg Mackner, Sprecher der Tiroler Sozialen Dienste, am Montag.

Dabei stehen bezirksweit 284 Betten in den Quartieren zur Verfügung. Diese Zahl nannte der stv. Bezirkshauptmann von Landeck, Siegmund Geiger. Derzeit gebe es Überlegungen, zwei Quartiere auf Grund geringer Auslastung zu schließen. Die wenigen dort verbliebenen Asylwerber könnten im Heim Kaifenau in Landeck aufgenommen werden. Bei den Unterkünften handelt es sich um eine in Fließ/Nesselgarten und eine in Serfaus.

Zur Betreuung der Asylwerber im Bezirk kann Mackner nur Positives sagen: „Unabhängig von der Entwicklung der Flüchtlingszahlen funktioniert alles bestens. Zahlreiche Einheimische engagieren sich ehrenamtlich, da kann ich nur Danke sagen. In den Gemeinden stellen wir auch eine großartige Bereitschaft fest, den Klienten gemeinnützige Arbeit anzubieten.“

Dass mit den Asylwerbern die Kriminalitätsrate steigen würde, sei ein Vorurteil, sagte Bezirkspolizeikommandant Werner Hauser am Montag. „Uns sind keine Auffälligkeiten in Zusammenhang mit Flüchtlingen bekannt.“ Dennoch werde manchmal die Polizei gerufen, um Streit zu schlichten. „Auslöser sind meistens ethnische Unterschiede“, erläuterte Hauser.

Als Zammer Bürgermeister bestätigte Geiger: „Wir haben derzeit etwa 40 Flüchtlinge, die Betreuung funktioniert bestens.“ Wenn es eine Beschwerde gebe, dann wegen Lärmbelästigung in Zusammenhang mit dem Fastenmonat Ramadan. (hwe)

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