Zum Jubiläum eine neue Leitung im Caritas-Zentrum
Das Caritas-Zentrum Zillertal feierte sein 20-jähriges Bestehen. Dabei fand die symbolische Schlüsselübergabe an Barbara Kainzner-Abendstein statt.
Uderns –Kulturinteressierte kennen Barbara Kainzner-Abendstein vom Steudltenn-Theaterfestival. Doch die gebürtige Udernerin hat noch eine bedeutende weitere Wirkungsstätte: das Caritas-Zentrum Zillertal. Seit Juni leitet Kainzner-Abendstein die Geschicke des Hauses und damit folgte sie als langjährige Mitarbeiterin des Hauses Johannes Heim als Leiterin nach. Sie war am Aufbau des integrativen Kindergartens, des im Haus beheimateten Eltern-Kind-Zentrums sowie des Projekts „Caritas & Du – Menschen mit Behinderung machen Praktikum in heimischen Betrieben“ beteiligt. „Ich bin stolz darauf, Teil der Caritas-Familie zu sein und die soziale Verantwortung der Caritas im Zillertal mittragen zu können,“ sagte Barbara Kainzner-Abendstein bei der symbolischen Schlüsselübergabe anlässlich der 20-Jahr-Feier im Caritas-Zentrum.
Soziallandesrätin Christine Baur betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit des Caritas-Zentrums für die Region, welches die Teilhabe der Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft ermögliche. „Das Haus ist ein Vorbild für die Integration der Gesellschaft“, betonte sie.
Caritas-Direktor Georg Schärmer dankte den Gründungsmüttern und -vätern des Caritas-Zentrums, allen voran Heidi Fankhauser und Marianne Platzer vom Verein Sonnenschein sowie Pfarrer Erwin Gerst und der Gemeinde Uderns, die dieses Haus erst möglich gemacht haben.
Im Caritas-Zentrum Zillertal werden 21 Menschen mit Behinderung in der Tagesstätte begleitet. Im integrativen Kindergarten und der Kinderkrippe werden rund 30 Kinder betreut. Das Eltern-Kind-Zentrum ist Anlaufstelle für Eltern und Kinder aus der Umgebung.
Das vielfältige Angebot im Caritas-Zentrum Zillertal ist nur durch die Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender möglich. Diesen dankte Caritas-Direktor Georg Schärmer besonders. Für die Zukunft will die Caritas mit einer Sozialberatung und einer Fachstelle für pflegende Angehörige neue Angebote im Haus schaffen. (TT)