Jugend vor Suizid bewahren
Innsbruck – „YAM“ heißt das Projekt, „YAM“ ist das Ziel. Das Kürzel steht für „Youth Aware of Mental Health“ und heißt so viel wie, dass Jug...
Innsbruck –„YAM“ heißt das Projekt, „YAM“ ist das Ziel. Das Kürzel steht für „Youth Aware of Mental Health“ und heißt so viel wie, dass Jugendliche über ihr psychisches Wohlbefinden Bescheid wissen. Zehn Schulen mit 750 Schülern, Lehrern und Schulpersonal machen bei dem Projekt des Vereins sucht.hilfe BIN mit.
Aufklärung ist notwendig, denn: „Im Österreichvergleich liegt Tirol bei den Suizidzahlen unter 15- bis 24-Jährigen an vierter Stelle. Die Rate ist bei den Jugendlichen in den letzten Jahren eher ansteigend“, sagt Christian Haring, BIN-Obmann und Psychiatrie-Primar am LKH Hall. Haring, BIN-Mitarbeiterin Raphaela Banzer sowie Landesschulärztin Claudia Mark präsentierten gestern das Projekt.
„Viele Schüler sind mit selbstschädigendem Verhalten von Freunden und Bekannten an und außerhalb der Schule konfrontiert. Im zeitlichen Rahmen von fünf Schulstunden werden wir Schüler im Klassenkontext für die Wahrnehmung und Vermeidung von Risikoverhalten sensibilisieren“, so Haring. Der Fokus des Projekts liege auf Bewältigungsstrategien. „YAM“ wird vom Fonds Gesundes Österreich und dem Land finanziert, der Rotary Club Schwaz unterstützt das Projekt mit 10.000 Euro. Mehr Infos unter Tel. 0512/580040-12 oder raphaela.banzer@bin-tirol.org. (TT)