Russland: Drohungen der US-Regierung „nicht hinnehmbar“
Moskau/Washington (APA/AFP) - Moskau hat die jüngste Erklärung der US-Regierung zu mutmaßlichen geplanten Giftgasangriffen der syrischen Reg...
Moskau/Washington (APA/AFP) - Moskau hat die jüngste Erklärung der US-Regierung zu mutmaßlichen geplanten Giftgasangriffen der syrischen Regierung verurteilt. Kreml-Sprecher Dimitri Peskow erklärte am Dienstag vor Journalisten in Moskau, dass die „Drohungen (...) nicht hinnehmbar“ seien.
Peskow kenne die Gründe nicht, die hinter den US-Vorwürfen gegen das Assad-Regime stünden. US-Präsidentensprecher Sean Spicer hatte am Montag von „potenziellen Vorbereitungen für einen weiteren Chemiewaffenangriff des Assad-Regimes“ gesprochen, der wahrscheinlich den Massenmord an Zivilisten zur Folge haben werde. Assad und seine Armee werden für einen Chemieangriff einen „heftigen Preis“ bezahlen. Die beobachteten Aktivitäten seien mit den „Vorbereitungen, die das Regime vor seinem Chemiewaffenangriff am 4. April 2017 getroffen hat“ vergleichbar.
Assad erklärte, dass der Westen die Vorwürfe, die er zurückwies, als Vorwand für militärische Angriffe benütze. Anfang April sind in der syrischen Stadt Khan Sheikhoun 87 Menschen einem mutmaßlichen Giftgasangriff zum Opfer gefallen.