Ars-Docendi-Staatspreise für beste Hochschullehrer vergeben

Wien (APA) - Acht Hochschullehrer sind am Montag Abend mit dem „Ars docendi“-Staatspreis ausgezeichnet worden. Mit den mit je 7.000 Euro dot...

Wien (APA) - Acht Hochschullehrer sind am Montag Abend mit dem „Ars docendi“-Staatspreis ausgezeichnet worden. Mit den mit je 7.000 Euro dotierten Ehrungen wurde in fünf Bereichen exzellente Lehre an Unis, Fachhochschulen (FH) und Privatunis gewürdigt.

In der Kategorie „Digitale Lehr- und Lernelemente in Verbindung mit traditionellen Vermittlungsformen“ wurde Dagmar Archan (Campus 02 FH der Wirtschaft) geehrt. Die Auszeichnung für „Persönlichkeitsorientierte und/oder kreativitätsfördernde Ansätze in Lehrveranstaltungen“ ging an Ursula Reisenberger von der FH Salzburg. Für „Forschungsbezogene Lehre“ erhielten Stephan Moebius und Martin Griesbacher (Universität Graz) den Preis.

Die Kategorie „Innovative Lehrmodelle bei hohen Studierendenzahlen“ entschied Paul Zajic von der Medizinuni Graz für sich. In der Kategorie „Internationalisierungskonzepte“ wurde Bernadette Wegenstein (Johns Hopkins University) gemeinsam mit Nora Ruck sowie Markus Brunner (beide Sigmund Freud Privatuniversität) ausgezeichnet.

Die Nominierungen für den Preis erfolgten durch Studentenvertreter, Rektorate oder Kollegiumsleitungen. Eine international besetzte Fachjury erstellte dann aus 131 Einreichungen von insgesamt 42 Hochschulen eine Liste von 15 Beispielen exzellenter Lehre, aus denen die Preisträger hervorgegangen sind. „Die Qualität unserer Hochschulen hängt auch wesentlich vom Engagement unserer Lehrenden ab, die mit neuen Lehrkonzepten Begeisterung für ihr Studienfach vermitteln“, so Wissenschaftsminister Harald Mahrer (ÖVP). Der Preis sei daher „ein Zeichen unserer Wertschätzung, aber auch ein klares Signal an die Hochschulen, eine innovative Lehr- und Lernkultur kontinuierlich weiterzuentwickeln“.