Fußball: Doping in Russlands Fußball 2 - FIFA will keine Namen nennen
Frankfurt am Main (APA/dpa) - Der Weltverband FIFA will weiterhin keine konkrete Auskunft zu Ergebnissen der Untersuchung von Doping-Vorwürf...
Frankfurt am Main (APA/dpa) - Der Weltverband FIFA will weiterhin keine konkrete Auskunft zu Ergebnissen der Untersuchung von Doping-Vorwürfen gegen russische Fußballspieler geben. „Die FIFA bestätigt, dass die Ermittlungen zu den Anschuldigungen gegen Fußballspieler, die im sogenannten McLaren-Report genannt werden, in enger Zusammenarbeit mit der WADA weitergehen“, hieß es am Mittwoch in einer FIFA-Stellungnahme.
„Es liegt im Interesse der FIFA, dass solche Verfahren so früh wie möglich abgeschlossen werden. Bis dahin wird die FIFA nicht in der Lage sein, weitere Einzelheiten vorzulegen.“ Auch FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura erklärte, dass dem Weltverband der Bericht von der WADA zwar vorliege. „Wir sollten allerdings keine Namen offenbaren“, sagte sie in Kasan. „Bis wir eine endgültige Entscheidung vom Labor haben, können wir dies nicht näher ausführen.“
Das russische Organisationskomitee der WM 2018 fühlt sich für das Dopingthema nicht zuständig. „Dopingkontrollen beim Confederations Cup und bei der WM 2018 liegen ausschließlich in der Kompetenz der FIFA“, hieß es in einer Stellungnahme.