Brand in Fertörakos - Hitzeentwicklung erschwert Löscharbeiten
Fertörakos (APA) - Beim Löschen des Seehüttenbrandes in Fertörakos ist für die Einsatzkräfte die Hitzeentwicklung eine besondere Herausforde...
Fertörakos (APA) - Beim Löschen des Seehüttenbrandes in Fertörakos ist für die Einsatzkräfte die Hitzeentwicklung eine besondere Herausforderung, schilderte der Kommandant der Stadtfeuerwehr Rust, Harald Freiler, der APA. Durch die große Hitzewirkung könnten die mit Tragkraftspritzen ausgestatteten Feuerwehrboote nicht direkt bis zum Brandobjekt zufahren.
Der Brand eines zweistöckigen Holzgebäudes mit Schilfdach entfalte eine starke Hitzeentwicklung, die bis zu 50 Meter ausstrahle, erläuterte Freiler. „Und unsere Wasserwerfer werfen circa 40 bis 50 Meter weit. Jetzt kann man sich vorstellen, wie schwierig es ist, den Brand zu bekämpfen.“ Dazu komme noch die starke Rauchentwicklung. Mit Wasserwerfern oder mit Schlauchleitungen, die auf die Stege verlegt worden seien, würden die Löschangriffe unter Atemschutz vorgenommen.
Der Bereich, wo die Seehütten in Flammen stehen, sei vom Schilf umrundet. „Ein weiterer Gefahrenpunkt, der jetzt noch besteht, ist, dass das Feuer auf den Schilfgürtel übergreift“, erläuterte der Stadtfeuerwehrkommandant.
Das könne man derzeit noch nicht ausschließen. Die Bezirkshauptmannschaft Eisenstadt-Umgebung sei deshalb bereits verständigt. Im Burgenland würden Vorkehrungen getroffen, „falls ein Übergreifen der Flammen auf das Schilf droht, dass sofort Löschhubschrauber bereitstehen und das Feuer dann eindämmen können, dass es gar nicht so weit kommt, dass es Richtung Mörbisch brennen könnte“.
„Das ist aber nur eine Gefahr, die noch nicht akut ist“, betonte Freiler. Aber man bereite sich auf verschiedene Szenarien vor, um nicht überrascht zu werden. Am Nachmittag waren in Fertörakos auch bis zu 50 ungarische Feuerwehrleute mit etwa zehn Fahrzeugen im Einsatz.