Schüler setzen bei Klimaschutz ein Zeichen
Von Harald Angerer...
Von Harald Angerer
Kitzbühel –Schule ist mehr als Bildung, das zeigt die HAK Kitzbühel. Nicht nur die Ausbildung für wirtschaftliche Berufe wird den Schülern mitgegeben, sondern Lernen fürs Leben. Bereits seit 2013 gehört die Schule zum Ökologischen Verbund und nun ist sie auch Teil des Klimabündnis Tirol. Gestern wurde das Diplom bei einer kleinen Schulfeier an Schulsprecherin Tessa Soder und ihren Stellvertreter Matthias Schroll übergeben.
Als Lehrer war Oswald Hopfensperger für die Umsetzung an der Schule verantwortlich. „Es haben im heurigen Jahr insgesamt vier Klassen an den Projekten teilgenommen“, schildert Hopfensperger. Auch in den kommenden Jahren wird es immer wieder Projekte geben, denn die Zertifizierung wird nur für ein Jahr ausgesprochen. „Es werden in jedem Jahr andere Klassen sein“, erklärt Hopfensperger. Für Direktorin Eva Grissmann sind solche Projekte wichtig, auch wenn sie nicht direkt zur Ausbildung gehören. „Das gehört zur Allgemeinbildung dazu und wir haben so viele Schüler, die kaum mehr Kontakt mit der Natur haben“, sagt Grissmann.
Schwerpunktthema des heurigen Projektes war die Mobilität, wie Soder und Schroll präsentierten. Dabei wurden die Orte Kössen, Reith und Erpfendorf unter die Lupe genommen. Zum Beispiel, welche Busanbindungen es gibt, auch kam dabei heraus, „dass es in Reith und Erpfendorf keine E-Tankstellen gibt. Für Tourismusorte sehen wir hier Handlungsbedarf“, so Soder. Weitere Themen waren das Projekt „Share Point“, mit dem der Papierverbrauch verringert werden soll, eine Baumaufforstung auf der Kitzbüheler Einsiedelei und ein Filmvortrag zum Thema.