„Frauenpaket“ für den Bezirk geschnürt
Landecks SPÖ-Frauen nehmen die Lohnstatistik zum Anlass für ein dickes Forderungspaket. Der Mindestlohn etwa soll mit 1500 Euro fixiert werden.
Landeck –Die SPÖ-Frauen aus dem Bezirk Landeck machen auf den Equal Pay Day aufmerksam, zeigen Nachteile am regionalen Arbeitsmarkt auf und weisen auf die Einkommensstatistik hin. Dort sind die unselbstständig Beschäftigten des Bezirks auf dem 117. und damit österreichweit letzten Platz zu finden.
Beim Aktionstag diese Woche in Landeck stellte das Team um Bezirksvorsitzende Brigitte Trötzmüller auch ein Forderungspaket vor. An der Spitze steht die Forderung nach 1500 Euro Mindestlohn, „weil es gerecht ist“. Die partnerschaftliche Aufteilung von Familienarbeit soll gefördert und ganzjährige Vollzeitarbeitsplätze sollen forciert werden. „Wir sind auch überzeugt, dass Frauenarbeit im Bezirk neu bewertet werden muss. Branchen, in denen viele Frauen arbeiten, müssen einkommenstechnisch aufgewertet werden“, erklärte die Bezirksvorsitzende. Die bessere Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei eine Daueraufgabe.
Landesvorsitzende Selma Yildirim weiß: „37 Prozent der Frauen im Bezirk arbeiten im Tourismus. Am besten verdienen die Frauen im öffentlichkeitsnahen Sektor.“ (TT, hwe)